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<pre>Ein entsprechend maues Zeugnis stellte es den Königsblauen deshalb aus, dass es selbst gegen den erkennbar verunsicherten VfL erst in der Schlussphase gelang, die eigenen Ansprüche mit aller Entschlossenheit erfolgreich durchzudrücken.  <p> Scheint uns die Fortsetzung des auswärtigen Erfolgslaufs dennoch ein bisschen zu hoch gegriffen, ist der Eintracht doch in jedem Falle ein Teilerfolg zuzutrauen: Schon vor der jüngsten Schlappe knüpfte RB schließlich allenfalls sporadisch an die im Vorjahr abgelieferten Glanzleistungen an.  <p>  Mit den beiden jüngsten Siegen ist das Selbstvertrauen gestiegen, was der Mannschaft noch mehr Sicherheit gibt. „Das spiegelt sich auch in der Ruhe beim Spielaufbau wider. Jeder Einzelne auf dem Platz ist hochmotiviert. So muss es weitergehen“, betonte der routinierte Innenverteidiger, der am Samstag auf seinen Ex-Klub trifft. <p> Entsprechend bitter ist es für die Sachsen, dass die Mitwirkung des 22-Jährigen in der Bundesliga erst wieder im Oktober vorgesehen ist; der Guineer steht lediglich für das zwischenzeitlich in der Königsklasse zu absolvierende Auswärtsspiel in Istanbul Gewehr bei Fuß. <p>  Offensichtlich hat der erfolgreiche Lauf der vergangenen Monate den eigentlich unabdingbaren Bundesliga-Stallgeruch vorübergehend verzichtbar werden lassen — dank der verständlichen Euphorie zieht ein Erfolgserlebnis zurzeit gleich das nächste magnetisch an.  </pre>


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<pre>„Wir sind zweimal in RÂ¸ckstand geraten, aber immer wieder zurückgekommen. Das ist auch eine Qualität.“  <p> Gegen die schon seit vier Heimspielen auf einen Dreier wartenden Fohlen (2 Remis, 2 Niederlagen) könnten die diesbezüglichen Voraussetzungen in jedem Falle kaum vielversprechender sein: Mit der besten Rückrunden-Abwehr der Bundesliga (7 Gegentore) scheint den Berlinern zumindest ein weiterer Zähler so gut wie gewiss.  <p>  Nach sechs Ligaspielen ohne Sieg hat Mainz zuletzt zwei Mal in Folge gewonnen. <p> Das ist natürlich viel zu wenig für einen Klub, der als Ziel einen internationalen Startplatz ausgegeben hat und von einer neuerlichen Teilnahme an der Champions League träumt. <p>  Dabei ist die Stärkung weniger auf die mit einiger Besorgnis verfolgten Auftritte der DFB-Auswahl zurückzuführen:  </pre> 


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<pre> „Eigentlich hatten wir das Spiel im Griff, mussten aber am Ende viel leiden nach 120 Minuten im Pokal in der Woche. Wir sind heute dennoch 124 Kilometer gelaufen. In der Summe ist es heute ein verdienter Sieg“, war Trainer Sandro Schwarz sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.  <p> Mit der vor wenigen Tagen im Volkspark kassierten 0:1-Niederlage hat sich für den Sport-Club ein denkbar verzichtbarer Nebenkriegsschauplatz aufgetan; infolge des auf fünf Zähler geschrumpften Vorsprungs mutet derzeit selbst der direkte Absturz nicht mehr als gänzlich undenkbar an.  <p>  Die Führung gab den Gastgebern Selbstvertrauen und kurz nach Wiederbeginn traf Michy Batshuayi um 2:0. Der dritte Treffer von Maximilian Philipp brachte dann in der 59. Minute die endgültige Entscheidung. <p>  Abgesehen von der Partie beim FC Schalke bekamen die Bayern jenseits der Isar kaum nennenswerte Gegner vor die Brust: für erfolgreiche Auftritte in Hoffenheim, Darmstadt, Mainz & Co. muss sich ein deutscher Rekordmeister schließlich nicht groß strecken. <p>  Der Leistungsabfall der Bullen liegt zum einen an der mangelhaften Chancenerarbeitung, zum anderen an der zugleich unzureichenden Chancenverwertung der sowieso geringen Anzahl an Tormöglichkeiten.  </pre>


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<pre> Das hier erkennbar werdende Selbstvertrauen macht deutlich, dass die Eintracht die vorherige Durststrecke keineswegs als Makel verstand: Die überzeugenden Vorstellungen bei den Punktgewinnen gegen Hertha und die Bayern wogen den zwischenzeitlichen Rückschlag im Breisgau mehr als auf.  <p> Da die Durchschnittlichkeit jedoch fast ausschließlich an der schwachen Auswärts-Performance festzumachen ist, könnte das anstehende Wiedersehen dennoch für eine Rehabilitierung sorgen — zumal sich die Werkself inzwischen gar nicht mehr die Hände schmutzig machen muss.   <p> Nach der im Rausch verbrachten Aufstiegssaison bekommen die Leipziger zunehmend die Tücken der bekanntlich besonders dünnen Luft an der Tabellenspitze zu spüren, die dann eben doch nur der ewige deutsche Meister ohne die kleinsten Anzeichen von Erschöpfung verträgt. <p>  Bereits mit dem Remis bei den Geißböcken wurde der bisherige Rekordhalter Rot-Weiß Oberhausen eingefangen, der vor 37 Jahren fünf Mal in Folge punkten konnte. Da es die Kleeblätter damals in der 6. Runde aber doch erwischte, dürfte diese angestaubte Bestmarke am Freitag Geschichte sein.  <p> Auch der überzeugende Auftritt kann aber kaum etwas daran ändern, dass das zuvor zu vernehmende Krisen-Geraune mutmaßlich schon einen ziemlich plausiblen Charakter trug; die vielfach berichteten mannschaftsinternen Spannungen dürften wahrlich nicht aus der Luft gegriffen sein.  </pre>


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<pre> Die Wettanbieter gehen von einer recht eindeutigen Angelegenheit zugunsten der Rheinhessen aus. Mainz muss zwar mit Julian Baumgartlinger ebenfalls einen wichtigen Spieler vorgeben und hat zwei Niederlagen zu verarbeiten, sollte sich aber gegen den HSV aus der Abwärtsspirale befreien können.  <p> Dabei hatte sich den Mainzern erst vor wenigen Tagen die gute Möglichkeit geboten, eine Vorentscheidung im direkten Duell herbeizuführen — bei den von den jüngsten Rückschlägen sichtlich mitgenommenen Rothosen sprang allerdings nur ein kaum hilfreiches torloses Remis heraus.  <p>  Zugleich muss man sich aber freilich davor hüten, die vermeintlichen Parallelen zwischen Dortmund und Leipzig grundlos überzustrapazieren: Immerhin sollte etwa kaum damit zu rechnen zu sein, dass RB am Samstag ähnlich pomadig wie kürzlich der BVB in der HDI-Arena zu Werke geht. <p>  Dass der Trainer auch nach dem 1:2 in Berlin die Moral, die Qualität und seine Konzepte als stimmig bezeichnete, weist wohl auf eine gewisse Betriebsblindheit hin: Allenfalls hinsichtlich der Qualität treffen diese Ausführungen prinzipiell ins Schwarze.  <p> Das letzte Heimspiel gegen Mainz konnte Freiburg gewinnen. Hier ein Video, das bei den leidgeprüften Freiburg-Fans gute Erinnerungen wecken wird. Der SCF gewann im vergangenen April mit 1:0.  </pre>


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